Black ist back, „Borat“ ebenso

Eine Farbe feiert ihr Come-Back; Schwarz ist wieder in. Der Grund ist der Fokus auf die Form der Kleider, schrille Farben wurden da eher ablenkend wirken. Ausserdem wird zu Zeit viel Wert auf die Oberfläche der Materiallien gelegt, was viele bekannte Mode Designer in ihren Kollektionen mit der Wahl der dunkelsten Farbe bewiesen.

Auch Prada setzte in Mailand betont auf die Farbe der Nacht. Eleganz und Stil kamen jedoch nicht zu kurz. Prägnant geschnittene Mäntel, Kostüme und Röcke, die übers Knie gehen dominierten den Laufsteg. Die Modebewusste Frau kann sich jedoch bei Prada entweder für extrem kurze oder längere Röcke entscheiden. Der Gegenpol zu Schwarz was dieses Jahr bei Prada Gold und diese Kreationen bestanden überwiegend aus zerkniterten Textillien. Es wird aber zur Vorsicht geboten, denn die diesjährigen High-Heels Absätze sind extrem lang und so manches Model lag flach auf dem Catwalk.

Die italienische Hoffnung der Modeszene trägt zu Zeit den Namen 6267. Hinter der geheimnissvollen Zahl verstecken sich zwei junge Männer, die die schwarze Farbe voll auf ihre Kosten gebracht haben. Auf den Kreationen überwogen die Detaills. Jedes Kleidungsstück verbarg einen Blickfänger. Von ledernen Ornamenten auf Jacken bis zu Kostümen aus Ponyfell sorgten die Kleidungsstücke für so manches Ah! und Oh! bei den Zuschauern. Am spektakulärsten war aber ein Kurzmantel, der nur aus weissen Federn bestand.

La Perla ging ebenso mit dem scwarzen Trend, nur Veronica Etro liess sich nicht von ihren von der Farbpalette inspierierten Kleidern abbringen, was eigentlich zu erwarten war. Es dominirten natürliche Farben in sanften Tönen.

Es gibt aber noch einen neuen „Trend“ in der internationalen Modeszene. Einer der bekannten Cohen Brüder macht zu Zeit die Laufstege unsicher. Nicht in Schwarz, dafür aber in bizzaren Eigenkreationen, sorgt Sacha Cohen, diesmal in der Rolle des Bruno, für Furore. Er stürmte schon etliche Mode Veranstaltungen und trotz Verhaftungen macht er unbekümmert weiter. Der durch seine halbdokumentarisch-schauspielerische Leistungen wie Ali G und Borat bekannt gewordene Mann, verschafft sich durch gefälschte Ausweise zutritt zu den internationalen Laufstegen. Seine neue Persönlichkeit, Bruno, ist ein Modereporter für die österreichische schwule und lesbische Szene. Die Aufnahmen von den Exzessen auf dem Catwalk werden für den nächsten Film verwendet, der im Stil von seinem Kinoerfolg „Borat“ gedreht wird. Na dann.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Captcha loading...